Anlage im Kraftwerk Heilbronn zusammen mit Bosch entwickelt. Ministerpräsident Kretschmann bei Einweihung. Großes Medienecho.

Der gemeinsam von Bosch und EnBW am Kraftwerksstandort Heilbronn entwickelte Batteriespeicher wurde am Freitag von Ministerpräsident Winfried Kretschmann feierlich eröffnet. Erstmals in Deutschland ist ein solcher in die Leittechnik eines Großkraftwerks eingebunden. Der Stromspeicher in Heilbronn besteht aus 768 Lithium-Ionen-Batteriemodulen und verfügt über eine maximale Leistungsabgabe von rund 5 Megawatt mit einer installierten Speicherkapazität von 5 Megawattstunden.
„In der Energiewende steckt enormes Forschungs- und Innovationspotential – ein Potential, das wir nutzen und fördern müssen“, betonte Kretschmann. „Der Batteriespeicher ist dafür ein gutes Beispiel. Er stellt eine neue Flexibilitätsoption dar, um die Netzstabilität und damit die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Gleichzeitig ist er ausdrücklich für den Energiemarkt entwickelt worden, wo er sich bewähren muss.“ Daran sehe man, so Kretschmann, dass die Energiewende in Baden-Württemberg eine eigene ökologische, ökonomische und technologische Dynamik entfalte. „Sie führt zu neuen Produkten, Verfahren und Geschäftsmodellen. Und zu neuen Partnerschaften“, sagte Kretschmann.

Batterie-Start (v.li.): Ralf Klein (Kraftwerksbatterie Heilbronn GmbH), Hans-Josef Zimmer (EnBW), Uwe Glock (Bosch), Ministerpräsident Kretschmann, Harry Mergel (OB Heilbronn), Arnim Wauschkuhn (EnBW)
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